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| 4.2.2 Messung der
Rauchdichte nach DIN VDE 0482-268 (DIN VDE 0472-816)
Abbildung 9 Rauchdichte von Kabeln Die Bestimmungen des internationalen Schriftstückes IEC 20(CO)178 wurden unverändert in diese Norm übernommen. Dieses Prüfverfahren gestattet die Messung der Rauchdichte brennender Kabel unter praxisgerechten Bedingungen. So kann die Rauchdichte verschiedener Materialien durch vergleichende Prüfungen ermittelt werden; dies ist von großer Bedeutung bei der Verwendung von Kabeln in besonderen Bereichen, z. B. in Fluchtwegen. Prüfeinrichtung Die Prüfkammer besteht aus einem würfelförmigen Raum mit den Innen-maßen 3x3x3 m und einem fotometrischen System mit einer Lichtquelle (100 W) und einer Selen-Fotozelle, angebracht in einer Höhe von 2,15 m. Eine rechteckige Wanne dient der Aufnahme von Alkohol als Zündquelle. Ein Ventilator mit einer Leistung von 10-15 m3/min sichert eine gleichmäßige Rauchverteilung; Flammturbulenzen an der Wanne werden durch ein Windschild vermieden. Kabelproben Eine Anzahl von 1 m langen Probestücken, abhängig vom Durchmesser, werden einem Kabel oder einer Ader entnommen und mindestens 16 Stunden bei 23 ° C gelagert.
Abbildung 10 Vergleich von Pyrofil-Kabel zu PVC-Kabel
Prüfungsvorbereitung Die auf dem Boden der Prüfkammer stehende rechteckige Wanne wird mit 1 Liter Alkohol befüllt. Die Probestücke werden horizontal über der Wanne auf Halterungen gelegt.
Durchführung der Prüfung Der Ventilator wird eingeschaltet und der Alkohol entzündet. über einen an die Fotozelle angeschlossenen Schreiber wird die Lichtschwächung registriert. Die Prüfung gilt als beendet, wenn nach Verlöschen des Alkohols über 5 Minuten lang keine Lichtschwächung eintritt, oder die Prüfdauer 40 Minuten erreicht.
Auswertung Wenn in entsprechenden Produktspezifikationen keine anderen Forderungen erhoben werden, gilt die Prüfung als bestanden, wenn nachfolgende Werte der Lichtübertragung erreicht werden.
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